„…er wird groß sein bis an die Grenzen der Erde. Und er wird der Friede sein.“ (Micha 5,3-4)
Dieser Vers aus der Lesung zum vierten Adventsonntag verheißt - wie andere adventliche Texte - Friede und Gerechtigkeit. Jedes Jahr im Advent wird das Friedenslicht aus Bethlehem in alle Welt gebracht. Es kommt von dort, wo Jesus in dunkler Nacht das Licht der Welt erblickt hat. Es möchte in jedem Haus und in jedem Herzen leuchten.
Engel haben den Hirten die Frohe Botschaft vom Frieden auf Erden verkündet, die jedem Volk zuteilwerden soll. Seither feiern Menschen weltweit an vielen Orten jenes Wunder, das damals in der Hl. Nacht geschah. Vom Kind, dem Friedenskönig lassen sie sich stärken.
Wie im vergangenen Jahr laden wir auch heuer ein, ausgehend von der Kindermette das Friedenslicht von Bethlehem in einer Laterne und mit einem Friedensgebet täglich von Haus zu Haus zu tragen, den Frieden zu den Menschen zu bringen. Bis Maria Lichtmess werden wieder drei Laternen unterwegs sein, auch zum Friedensgebet nach St. Veit. Werden auch wir Botinnen und Boten jenes göttlichen Friedens, der in der Krippe beginnt.