Diese Frage wurde am Beginn des Besinnungsnachmittages am Samstag, den 28. Februar 2026, vom diesjährigen Referenten Luca Fian gestellt.
Für 21 Teilnehmer begann damit ein interessanter Vortrag über das Ostergeheimnis.
Die Liturgie von Gründonnerstag bis Ostern ist eigentlich eine einzige durchgehende Feier. Darum wird der Gottesdienst am Gründonnerstag ohne Segen/Kreuzzeichen abgeschlossen, sowie der am Karfreitag weder mit dem Kreuzzeichen begonnen noch beendet. Auch die Osternacht beginnt mit dem Ruf "Christus, das Licht!" beim Hereintragen der Osterkerze.
Die biblischen Texte zur Passion und damit auch die Gottesdienste greifen ganz viele menschliche Grunderfahrungen auf.
Zum Beispiel:
Es braucht in diesen Tagen gerade auch die Erfahrung der Stille, damit Gott in uns wirken kann - somit ist der Bericht vom Schlaf der Apostel am Ölberg keine Nebensächlichkeit...
Oder: wenn am gesamten Karfreitag (bis zur Osternacht) der Altar entblößt wird (d.h. der ganze Schmuck wird entfernt), so bezieht sich das auf eine Stelle des alttestamentlichen Makkabäerbriefes.
Im Anschluß an den Vortrag gab es Beichtgelegenheit und der Nachmittag wurde mit der heiligen Messe abgeschlossen.
Ein herzliches Dankeschön an Luca Fian für die schönen Gedanken, die er uns im Hinblick auf die Feier der heiligen Tage vermittelte!