Schon "fast traditionell" lud der Pfarrgemeinderat zum Kreuzweg to go ein und hatte in den Texten der 14 Stationen wieder die Umwelt und die Sorge um das gemeinsame Haus zum Thema (Vorlage aus der Erzdiözese Wien, mit Auszügen aus der Enzyklika Laudato si und Texten von Dorothee Sölle).
Der Kreuzweg führte ausgehend von der Kirche über das Kriegerdenkmal am Dorfplatz, zum Kreuz im Pfarrgarten, in den Gedenkraum am Friedhof, zum Kraftplatz unter der Trauerweide am Auffangbecken und über das Friedenskreuz und das Missionskreuz wieder zurück in die Kirche.
Die jeweiligen Stationen informierten über die großen Probleme unserer Erde: Armut, Belastung, Leidensgeschichten von Mütter und Kinder, fehlende Solidarität, Gewalt, Frauenrechte, Landraub und Naturzerstörung, Ausbeutung, Artensterben ... und endeten mit einem Schlussgebet in der Kirche:
Vater – Mutter Unser:
Dein Name ist heilig, wie auch deine Schöpfung heilig ist. Dein Reich wird kommen, wenn wir lernen, nach deinem Willen zu leben.
Schenk uns die Kraft, uns selber zu ändern und die Begeisterung, die andere mitreißt. Schenk uns Ausdauer, damit wir Enttäuschungen akzeptieren und aus unseren Fehlern lernen. Schenk uns die Einsicht, dass der Wert und Sinn des Lebens nicht in materiellem Reichtum liegt und lehre uns zu teilen, was wir haben: das Brot, das Wasser und den Lebensraum.
Bewahre uns vor der Versuchung, uns mit den Mächtigen zu arrangieren und erlöse uns vom Wunsch des immer mehr Haben-Müssens und der Angst, zu kurz zu kommen. Lass uns deine Schöpfung zu deinem Reich machen, dem Reich der Freiheit, des Friedens und der Liebe. Amen!