Anlässlich der Diamantenen Hochzeit wurde nun das Wegkreuz Richtung Kleingassen von Maria und Erich Schörkhuber erneuert. Das Holz-Kastenkreuz wurde von Leo Gassner angefertigt, das Madonnenbild mit Jesuskind stammt vom Schnitzer Ernst Wimmer aus Haag.
Hier die Geschichte dieses Flurdenkmals lt. Aufzeichnungen von OSR Karl Lammerhuber:
An der Landesstraße nach Waidhofen ungefähr in der Mitte des“ Gassnerberges“ stand nach Aussage der ältesten Bewohner immer schon ein Kreuz nahe der Abzweigung des Weges zum Haus Neubauer 252 (Schörkhuber). Frau Maria Schörkhuber (1905-1999), die als zehnjähriges Mädchen zum „Neubauern“ gekommen ist, weiß, dass das Kreuz damals schon gestanden ist. Man erzählte, dass hier jemand “zusammengebrochen“ sein soll.
Immer haben sich die Bewohner des Hauses 252 um die Erhaltung des Kreuzes bemüht, es stand auch immer auf dem Grundbesitz dieses Hauses. Die Straße ist damals etwas weiter zum Graben hin, also weiter unten, verlaufen. Als 1972 die Neutrassierung und Asphaltierung der Straße erfolgte, ist auch das Kreuz versetzt worden. Es war ein knapp 2m hohes hinten offenes grau gestrichenes U-Eisen. Auf dem Kreuz war immer ein Bild angebracht; zuletzt ein Marienbild (Maria mit dem Kind) hinter Glas.
Weil diese Bilder häufig schadhaft geworden sind, hat man nach 1980 auf dem knapp 2m hohen Kreuz auf einem 50x35cm großen Blechrahmen ein Marienrelief aus Terrakotta angebracht. Im Jahr 2003 haben die Besitzer Maria und Erich Schörkhuber ein neues Holz-Kastenkreuz von einem Hollensteiner Bastler anfertigen lassen und darauf das Marien-Relief festgemacht.