Auch nach 80 Jahre nicht minder wichtig ist der Anlass dieser Wallfahrt - "Gehen für den Frieden"! Im Jahr 1946 wurde gelobt, als Dank für das Ende des 2. Weltkrieges auf den Sonntagberg zu ziehen, was mit sehr großer Beteiligung der Pfarrbevölkerung geschah, darunter auch rund 200 Kriegs-Heimkehrer.
Heuer gingen knapp über 100 Biberbacher und rund 20 St. Georgner WallfahrerInnen auf den Sonntagberg, jeweils auf ihren traditionellen Wallfahrerwegen. Trotz schlechter Wettervorhersage blieben wir bis kurz vor unserem Ziel vom Regen verschont, mit der Musikkapelle Biberbach zogen wir schließlich in die Basilika ein.
Die Wallfahrermesse feierten wir mit P. Florian, feierlich musikalisch gestaltet wurde sie von den Kirchenchören beider Pfarren unter der Leitung von Maria Rittmannsberger mit Teilen aus der Friedensmesse von Lorenz Maierhofer, an der Orgel begleitet von Maria Sonnleitner. Ein weiterer Ohrenschmaus waren die Lieder "Herr, deine Güte reicht so weit" und zum Abschluss "Regina coeli". Vielen Dank für dieses feine musikalische Zeichen der Gemeinschaft! In der mehr als vollen Kirche ein wundervoller Musikgenuss und eine Bekräftigung des Anlasses unserer Wallfahrt ...
So wie vor 10 Jahren machte sich auch heuer eine kleine Gruppe gemeinsam auf den Weg retour nach Biberbach - über Rosenau, die Oismühle und Linsberg führte der Weg zurück in unser Dorf. Gleich zu Beginn hielten wir kurz inne bei der Figurengruppe "Heilige Familie" am Wallfahrerweg bei Familie Knoll, wo wir die Entstehungsgeschichte dieser Krippendarstellung erzählt bekamen. Eine halbe Stunde vor Ankunft erreichte uns schließlich der "Segen von oben" und wir durften "unter den Wolken pilgern" ... danke für diese bereichernde Weggemeinschaft!
Nach 80 Jahren ist die Gelöbnis-Wallfahrt auf "unseren" Heiligen Berg noch immer eine fixe und wichtige Tradition in unserer Pfarre - so wie die Schauerwallfahrt nach Krenstetten am Sonntag 17. Mai, zu der wir hiermit ebenfalls herzlich einladen möchten!
Fotos: hof, P. Florian, Margit Aigner, Waltraud Obermüller und Sepp Steinbichler - danke dafür!